Wetterrückblick: Ein März der Extreme – Überraschungen und Rekorde
Die Wetterbilanz für den März 2006 fällt nach Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) äußerst spannend aus. Es war ein Zeitraum, der mit seinen spezifischen Wetterkapriolen perfekt die klimatischen Verschiebungen unseres Jahrzehnts abbildet. Während einige Regionen unter bestimmten Extremen litten, genossen andere fast bilderbuchhaftes Wetter.
Temperaturen: Ein ständiges Auf und Ab
Mit einer Durchschnittstemperatur von 1,5 °C war der März eher auf der kühleren Seite angesiedelt. Der Temperaturverlauf glich jedoch phasenweise einer Achterbahnfahrt: Immer wieder zogen kühle Luftmassen polaren Ursprungs über Mitteleuropa und drückten das Quecksilber spürbar nach unten. Besonders in sternenklaren Nächten gab es regional teils empfindliche Fröste, die an winterliche Verhältnisse erinnerten.
Niederschlag: Regional sehr ungleich verteilt
Ein extrem nasser Zeitraum! Die Messstationen verzeichneten satte 84 Liter Regen pro Quadratmeter. Die wolkenreiche, atlantisch geprägte Witterung ließ die Regenschirme kaum trocknen. Während die Natur die Feuchtigkeit dankend aufnahm, sorgte der beständige Regen bei Urlaubern und Ausflüglern eher für gedrückte Stimmung.
Sonnenschein: Eine abwechslungsreiche Ausbeute
Mit insgesamt 105 Sonnenstunden lag die Ausbeute in einem recht gewöhnlichen Rahmen. Auf trübe, regnerische Tage folgten immer wieder Phasen mit strahlendem Sonnenschein, was für einen optisch sehr abwechslungsreichen Himmel sorgte.
Zusammenfassung:
Unterm Strich geht der März 2006 als ein extrem ereignisreicher, abwechslungsreicher Zeitraum in die Annalen des Deutschen Wetterdienstes ein. Die deutlichen Temperaturkontraste und die sehr ungleiche Verteilung der Regenmengen belegen einmal mehr, wie unberechenbar das mitteleuropäische Wetter sein kann.
- Kategorie: 2006
