Wetterrückblick: Wetter im März – Ein Wechselbad der Gefühle
Rückblickend zeigte sich der März 2009 von einer äußerst facettenreichen Seite. Laut den offiziellen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dominierten in diesem Zeitraum oft starke atmosphärische Kontraste das Geschehen über Deutschland. Die Wetterlage war geprägt von rasanten Wechseln, die sowohl die Landwirtschaft als auch die Bevölkerung immer wieder vor neue Herausforderungen stellten.
Temperaturen: Ein ständiges Auf und Ab
Die Thermometer verzeichneten im bundesweiten Mittel lediglich 4,3 °C. Diese relative Kühle war vor allem hartnäckigen Tiefdruckgebieten geschuldet, die immer wieder frische Meeresluft ins Landesinnere transportierten. Dennoch gab es im Verlauf des Zeitraums auch vereinzelte freundliche und milde Phasen, in denen die Temperaturen für einige Tage spürbar anstiegen, bevor der nächste Kaltlufteinbruch folgte.
Regenmengen: Von Dürre bis hin zu Fluten
Die Regenmengen waren mit insgesamt 78 Litern pro Quadratmeter weitgehend moderat, fielen aber räumlich extrem unterschiedlich aus. Während einige Regionen unter scharf abgegrenzten Starkregenzellen fast ertranken, gingen benachbarte Landkreise oft komplett leer aus. Dieses Flickenteppich-Muster ist typisch für von Schauern durchsetzte Wetterlagen.
Sonnenschein: Eine abwechslungsreiche Ausbeute
Ein wahrhaft trüber Zeitraum: Die Sonnenscheindauer summierte sich auf magere 87 Stunden. Ausgedehnte Hochnebel- und Stratuswolkenfelder blockierten das Sonnenlicht fast systematisch. Lediglich auf den höchsten Berggipfeln durfte man sich zeitweise über strahlend blauen Himmel oberhalb der Inversion freuen.
Zusammenfassung:
Der März 2009 war ein Wetterabschnitt, der uns zunächst noch einmal Frösteln ließ, sich dann aber mit kräftigen Kapriolen zurückmeldete. Trotz teils ergiebiger Niederschläge im Norden bleibt das komplexe Wechselspiel aus Temperatur und Regen ein spannendes Zeugnis unserer Klimadynamik.
- Kategorie: 2009
