Wetterrückblick: Ein bemerkenswerter März – Alle Facetten der Natur
Der März 2019 war ein klassischer Zeitraum der Gegensätze, der uns das gesamte Spektrum des Wetters präsentierte. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner Bilanz mitteilt, wurden in den vergangenen Wochen sowohl typische als auch außergewöhnliche Witterungsverläufe registriert. Er bildete damit einen markanten Abschnitt innerhalb dieses Jahres, der in den Archiven einen festen Platz einnehmen wird.
Wärmebilanz: Deutliche Ausschläge nach oben und unten
Die Thermometer verzeichneten im bundesweiten Mittel lediglich 6,6 °C. Diese relative Kühle war vor allem hartnäckigen Tiefdruckgebieten geschuldet, die immer wieder frische Meeresluft ins Landesinnere transportierten. Dennoch gab es im Verlauf des Zeitraums auch vereinzelte freundliche und milde Phasen, in denen die Temperaturen für einige Tage spürbar anstiegen, bevor der nächste Kaltlufteinbruch folgte.
Regenmengen: Von Dürre bis hin zu Fluten
Die Regenmengen waren mit insgesamt 75 Litern pro Quadratmeter weitgehend moderat, fielen aber räumlich extrem unterschiedlich aus. Während einige Regionen unter scharf abgegrenzten Starkregenzellen fast ertranken, gingen benachbarte Landkreise oft komplett leer aus. Dieses Flickenteppich-Muster ist typisch für von Schauern durchsetzte Wetterlagen.
Sonne pur oder grauer Himmel?
Mit insgesamt 113 Sonnenstunden lag die Ausbeute in einem recht gewöhnlichen Rahmen. Auf trübe, regnerische Tage folgten immer wieder Phasen mit strahlendem Sonnenschein, was für einen optisch sehr abwechslungsreichen Himmel sorgte.
Zusammenfassung:
Unterm Strich geht der März 2019 als ein extrem ereignisreicher, abwechslungsreicher Zeitraum in die Annalen des Deutschen Wetterdienstes ein. Die deutlichen Temperaturkontraste und die sehr ungleiche Verteilung der Regenmengen belegen einmal mehr, wie unberechenbar das mitteleuropäische Wetter sein kann.
- Kategorie: 2019
