Wetterrückblick: Der März im Rückblick – Klassisches Wetter mit Ausreißern

Rückblickend zeigte sich der März 2022 von einer äußerst facettenreichen Seite. Laut den offiziellen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dominierten in diesem Zeitraum oft starke atmosphärische Kontraste das Geschehen über Deutschland. Die Wetterlage war geprägt von rasanten Wechseln, die sowohl die Landwirtschaft als auch die Bevölkerung immer wieder vor neue Herausforderungen stellten.

Temperaturverlauf: Zwischen zwei Extremen

Mit einer Durchschnittstemperatur von 5,1 °C war der März eher auf der kühleren Seite angesiedelt. Der Temperaturverlauf glich jedoch phasenweise einer Achterbahnfahrt: Immer wieder zogen kühle Luftmassen polaren Ursprungs über Mitteleuropa und drückten das Quecksilber spürbar nach unten. Besonders in sternenklaren Nächten gab es regional teils empfindliche Fröste, die an winterliche Verhältnisse erinnerten.

Niederschlag: Regional sehr ungleich verteilt

In Sachen Niederschlag herrschte bittere Armut. Mit insgesamt nur 15 Litern pro Quadratmeter vertrockneten die Böden zusehends. Diese extreme Trockenheit wurde durch blockierende Hochdruckgebiete verursacht, die sämtliche atlantischen Regenfronten von Deutschland fernhielten. Landwirte und Förster schlugen angesichts der staubigen Böden vielerorts Alarm.

Lichtblick: So zeigte sich die Sonne

Trotz einiger kühler Nächte zeigte sich die Sonne fast überall in Deutschland außergewöhnlich ausdauernd. Mit beeindruckenden 235 Sonnenstunden bleibt dieser Zeitraum als ein äußerst lichtdurchfluteter und freundlicher Abschnitt im Gedächtnis der Meteorologen.

Zusammenfassung:

Der März 2022 war ein Wetterabschnitt, der uns zunächst noch einmal Frösteln ließ, sich dann aber mit kräftigen Kapriolen zurückmeldete. Trotz teils ergiebiger Niederschläge im Norden bleibt das komplexe Wechselspiel aus Temperatur und Regen ein spannendes Zeugnis unserer Klimadynamik.