Grund für diese brenzlige Wetterlage ist - wie in den vergangenen Tagen bereits - eine quer über Deutschland (von Nordwest nach Ost-Südost) verlaufenden Luftmassengrenze. Diese Luftmassengrenze trennt - wie es der Name schon sagt - arktische Kaltluft über dem Nordosten Europas von vorfrühlingshaft milder Luft im Südwesten des Kontinents.
Wie entsteht diese Luftmassengrenze?
Es findet genau über Deutschland ein Zusammenströmen verschiedenster Luftmassen statt. Während von Nordosteuropa - am Rande eines Hochs über dem Nordmeer - eisige Polarluft in den Norden und Osten Deutschlands gelenkt wird, steuert ein Tief über West-Südwest-Europa frühlingshaft milde Luft nach Nordosten. So werden an der Ostsee und in Schleswig-Holstein weiterhin nur Tagestemperaturen um den Gefrierpunkt erreicht, am Rhein sind es dagegen Werte über 10 Grad. Dieser Kontrast zwischen Winter und Vorfrühling verschärft sich bis zum Samstag/Sonntag noch weiter: Die Wettermodelle berechnen im Nordosten nur noch Temperaturen zwischen minus 4 und 0 Grad, während es gleichzeitig über Süddeutschland im Zustrom der milden Luft bis zu 15 Grad warm wird (lokal sind an den Alpen bei Föhn auch nahe 20 Grad vorstellbar).
Wie wird das Wetter im Detail am Wochenende?
Bereits in der Nacht zu Samstag (06.02.2021) gibt es von Schleswig-Holstein bis nach Berlin-Brandenburg leichte Niederschläge, meist in Form von Schnee, entlang der Elbe ist auch gefrierender Regen möglich. Die Temperaturen gehen im Nordosten, also etwa nordöstlich einer Linie Emsland-Lausitz, auf Werte zwischen minus 6 und 0 Grad zurück. Weiter südwestlich bleibt es milder und frostfrei. Hier regnet es auch gelegentlich leicht. Zum Morgen beginnt es von Frankreich her kräftiger zu regnen.
Am Samstag breitet sich das Regengebiet von Westen über der Mitte langsam nach Osten bzw. Nordosten aus. In einem Streifen vom Münsterland und dem südlichen Niedersachsen bis nach Sachsen geht der Regen in Schnee über. Hier liegt die Luftmassengrenze. Im Bereich des sich aufbauenden Schneefallgebiets fallen besonders nach Osten im Tageslauf von Sachsen-Anhalt bis in südliche Brandenburg 5 bis 10 Zentimeter Schnee. Im westlichen Teil bildet sich höchstwahrscheinlich am Tage noch keine Schneedecke aus. In Teilen Sachsens kann es weiterhin gefrierenden Regen geben. Die Kaltluft bleibt im Norden und Nordosten wetterbestimmend, mit teils böig auffrischendem Wind werden hier nur maximal minus 4 bis 0 Grad erreicht. In der gesamten Süd- und Südwesthälfte liegen die Höchstwerte zwischen plus 5 bis plus 15 Grad, lokal kann es an den Alpen bis zu 20 Grad geben, hier herrscht Föhn! Dadurch bleibt es in großen Teilen Bayerns und Baden-Württembergs auch trocken mit etwas Sonnenschein.
In der Nacht zu Sonntag (07.02.2021) intensivieren sich die Schneefälle im Norden weiter. Vom Emsland über Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bis zur Oder werden von den verschiedenen Wetter-Modellen innerhalb von 12 Stunden (18-6 Uhr) 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee berechnet. Gleichzeitig frischt in diesem Bereich auch der Ostwind auf, in Böen werden 50 bis 70 km/h erreicht, sodass der frische Schnee (der durch die Kaltluft auch recht trocken und leicht ist) verweht wird. Dabei sind bereits Schneeverwehungen zwischen 50 cm und 1 Meter Höhe möglich, was dann Unwetter bedeuten würde. Vom Münsterland über Hessen bis nach Thüringen und Sachsen besteht in der Nacht die Gefahr von gefrierendem Regen und Eisregen. Da hier bisher kein Schnee liegt, muss mit gefährlichem Glatteis gerechnet werden, wobei besonders in NRW auch größere "Eisregenmengen" von den Wettermodellen berechnet werden. Sollten diese Berechnungen so kommen, bildet sich im Laufe der Nacht ein recht stattlicher Eispanzer im Münsterland und in Ostwestfalen, der durchaus einige Zentimeter dick sein kann (im extremsten Fall sind aus heutiger Sicht 2 bis 3 cm EIS möglich). Die Temperaturkontraste nehmen weiter zu: Nördlich einer Linie Niederrhein (NRW) - Vogtland (Sachsen) gehen die Werte auf minus 10 bis 0 Grad zurück, mit den niedrigsten Werten Richtung Oder und Brandenburg. In der Südhälfte bleibt die Nacht erneut frostfrei und auch noch recht verbreitet trocken.
Am Sonntag ändert sich an der Wetter- und Temperaturverteilung nur wenig. In der gesamten Nordhälfte (vom Emsland und Münsterland bis zur Oder/Neiße) schneit es weiterhin bei Temperaturen, die auch tagsüber nur zwischen minus 8 und minus 1 Grad liegen. Tendenziell schneit es zwar mit etwas abnehmender Tendenz, allerdings simulieren die Wettermodelle am Tage innerhalb von 12 Stunden nochmals zwischen 10 und 20 Zentimeter Neuschnee. Zusammen mit dem Schnee aus der vorangegangenen Nacht sind von Niedersachsen bis nach Berlin-Brandenburg insgesamt 20 bis 40 Zentimeter Schnee möglich. Damit sind Kriterien für Unwetter erfüllt. Ähnlich wie in der Nacht bleibt am Sonntag der Wind böig mit Windböengeschwindigkeiten zwischen 50 und 70 km/h. Der lockere, trockene und leichte Schnee wird also weiterhin verweht und die Schneeverwehungen, die dadurch entstehen werden, erreichen 1 bis 2 Meter, in ungünstigen Lagen auch mehr. Es besteht verbreitet höchstes Unwetterpotenzial!!! Im Süden bleibt der Sonntag dagegen sehr ruhig. Auch hier setzt im Tagesverlauf Regen ein, der im Schwarzwald auch kräftiger sein kann. Damit bleibt hier zwar lokal die Hochwassergefahr angespannt, ansonsten gehen vom Wetter her keine Gefahren aus!
Welche Folgen wird das Wetter am Wochenende (speziell am Sonntag) haben?
Angesichts der großen Schneemengen und auch der besonders in der Nacht zu Sonntag vorhergesagten Eisregenmengen muss mit einem Zusammenbruch des Schienenverkehrs in Norddeutschland gerechnet werden. Auch der Straßenverkehr wird in vielen Regionen (nördliches NRW, Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt, mittleres und südliches Brandenburg, Sachsen und Thüringen) durch Schneeverwehungen und Eis zum Erliegen kommen. Darüber hinaus kann es in den Gebieten mit Eisregen (hier vor allem in NRW) zu Stromausfällen kommen, da oberirdische Stromtrassen unter dem Gewicht des anhaftenden Eises zusammenbrechen können. Als Folge des möglichen Blackouts können auch Handynetze und das Internet zumindest zeitweise unterbrochen sein.
Update zur Wetterlage vom 4.02.2021 um 18 Uhr
Im Laufe des Donnerstags haben sich die Wettermodelle was die Lage und die Intensität des Schneefallgebiets am Wochenende angeht angeglichen. Damit lassen sich die Regionen in denen es zu einem Schneesturm kommen kann etwas besser eingrenzen. Grundsätzlich bleiben die bereits gestern Abend beschriebenen Abläufe weiterhin bestehen. Einschränkend kann man aber für die Ballungsräume Hamburg und Berlin eine kleine Entwarnung geben, da sich das Schneefallgebiet nur knapp bis zu dieser Linie nach Norden und Osten ausbreiten wird. Aktuell berechnen die Wettermodelle zwischen Hamburg und Berlin etwa noch 1 bis 5 cm Schnee. Das größte Unwetterpotenzial zeichnet sich Stand heute Abend (04.02.2021 18 Uhr) vom südlichen Emsland in Niedersachsen sowie dem Münsterland in NRW über Ostwestfalen und dem nördlichen Hessen und südlichen Sachsen-Anhalt bis zur Lausitz ab. Hier simulieren die Wettermodelle weiterhin Schneemengen bis Sonntagabend zwischen 10 und 40 Zentimeter, mit den höheren Mengen Richtung NRW und Niedersachsen. Der Wind wird im Bereich des kräftigen Schneefalls mit Böen bis 70 km/h wehen und zu enormen Schneeverwehungen führen, wie bereits gestern beschrieben mit Höhen zwischen 1 und 2 Meter!
Eine noch größere Unwettergefahr geht in großen Teilen von NRW (hier besonders im Ruhrgebiet) von gefrierendem Regen und Eisregen aus. Hier sind sich die Modelle leider noch nicht ganz einig wieviel Regen wirklich fällt, allerdings sind weiterhin Regenmengen möglich, die bei Frost fallen und so zwischen 1 und 2 cm dickes Eis bringen können. Davon betroffen sind auch Nordhessen und Thüringen.
Wetterlagen-Update vom 05.02.2021 um 20 Uhr
Wie soll man eine Wetterlage beschreiben, die viele von uns so noch nicht erlebt haben? Das was uns beim Wetter am Wochenende und speziell ab Samstagabend und am Sonntag erwartet gab es so oder so ähnlich das letzte Mal vor mehr als 40 Jahren, als im Winter 1978/79 durch Schnee und Eis das nahezu gesamte Leben in Norddeutschland zum Erliegen kam und leider auch mehrere Menschen ihr Leben verloren haben.
Welche Zutaten benötigt man für einen Schneesturm?
Die Wetterlage wird am Wochenende von 2 unterschiedlichen Luftmassen bestimmt, die unterschiedlicher nicht sein können. In den Süden und bis in die südliche Mitte etwa zum Main wird auf der Vorderseite eines Tiefs über Frankreich sehr milde Luft aus dem Mittelmeerraum und teilweise sogar Nordafrika gelenkt. Gleichzeitig lenkt ein Hoch über dem Nordmeer und Skandinavien arktische Polarluft von Nordosten her nach Deutschland. In Zahlen bedeutet das am Samstag: An der Ostsee - wo die Polarluft ankommt liegt die Luftmassentemperatur bei rund minus 13 Grad. Gleichzeitig ist im Süden eine Luftmasse mit Temperaturen um 10, teils bis plus 12 Grad wetterbestimmend. Dadurch ergibt sich ein Temperaturunterschied von rund 25 Grad auf nur etwa 1000km (Entfernung von Rügen bis zu den Alpen). Damit ist die erste Zutat für einen Schneesturm auf dem Tisch.
Das Tief über Frankreich zieht bis Sonntagmorgen etwa ins Dreiländer-Eck, Frankreich/Luxemburg/Deutschland. Dadurch erhöht sich über Deutschland der Luftdruckunterschied zwischen Südwest und Nordost. Am Oberrhein liegt der Luftdruck bei rund 994 hPa und an der Ostsee werden zur gleichen Zeit 1020 hPa gemessen. Je größer der Luftdruckunterschied in einem bestimmten Gebiet ist, desto kräftiger wird der Wind. Außerdem spielt die Zugrichtung des Tiefs eine Rolle, wo der Wind am kräftigsten weht. In der Regel gibt es die höchsten Windgeschwindigkeiten auf der Vorderseite des Tiefs, also auf der in Zugrichtung liegenden Seite. Unser Unwettertief zieht von Südwest nach Nordost, daher sind die Windgeschwindigkeiten auf der Nordostseite des Tief am höchsten, als genau über Norddeutschland und der Mitte. Die 2. Zutat ist fertig!
Eine Zutat fehlt noch, um auch Schnee zu produzieren und damit den Schneesturm komplett zu haben, Feuchtigkeit! Und auch diese finden wir am Wochenende in ausreichender Menge in der Atmosphäre, denn die Luft die von Süden her zu uns gelangt, ist nicht nur warm, sondern auch mit Feuchtigkeit vom Mittelmeer angereichert. Im Meteorologensprech nennt man diese Variable "niederschlagbares Wasser", also Wasser in einem bestimmten Luftpaket das bei entsprechenden Bedingungen zu Niederschlag werden kann. Eine Bedingung dafür das der in der Luft als Gas enthaltene Wasserdampf als Niederschlag zu Boden fällt ist, dass die Luft abgekühlt wird und damit der Wasserdampf kondensiert und Wolken entstehen. Damit die Luft abkühlen kann, muss sie nach oben steigen oder nach oben gedrückt werden. Und genau das passiert über der Mitte Deutschlands wo am Wochenende Kalt- und Warmluft zusammentreffen. Vorstellen kann man sich das wie bei 2 Keile, die man übereinander schiebt: Zum einen den Kaltluftkeil unten und zum anderen den Warmluftkeil, der sich über den kalten (weil kalte Luft schwerer ist als warme) drüberschiebt. Die feuchte und warme Luft aus Südeuropa gleitet also auf die kalte Polarluft auf und wird dadurch abgekühlt, es bilden sich Wolken und letztlich - wenn die Wolken mächtig genug sind - auch Niederschlag. Unsere dritte Zutat ist nun bereit.
Wenn man diese 3 Zutaten "richtig" zusammenkocht entsteht ein - aus Meteorologensicht - sehr würziges Gericht, wie eben an diesem Wochenende!
Was passiert an diesem Wochenende beim Wetter nun genau und wo?
Im Laufe des Samstag werden besonders über der Mitte Deutschlands die Niederschläge zunehmen. Dabei fällt hier noch oft Regen, weil die Luft zu mild ist. Am Vormittag liegt der kräftigste Regen etwa auf Höhe der Mosel- und Main-Linie (südliches NRW und Rheinland-Pfalz bis nach Franken und Thüringen). Bis zum Nachmittag breiten sich die Niederschläge dann noch etwas weiter nach Norden aus, werden dabei aber immer langsamer in der Verlagerung nach Norden. Gleichzeitig geht der anfängliche Regen auf der Nordseite des Niederschlagsgebiets in Schnee über. In einem Streifen vom Münsterland über Nordhessen bis nach Thüringen und Sachsen sind dann bereits Neuschneemengen zwischen 1 und 10 Zentimeter möglich, mit einem Schwerpunkt über Thüringen. Bei Windgeschwindigkeiten, die hier in Böen bis 50 km/h erreichen, muss schon mit ersten Schneeverwehungen gerechnet werden.
In der Nacht zu Sonntag beginnt die Wetterküche aber an Schärfe zuzunehmen. Von Westen her nehmen die Niederschläge deutlich zu und es setzen in NRW, dem südlichen Niedersachen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Sachsen kräftige Schneefälle ein. Als Schwerpunkt zeichnet sich das nördliche NRW ab, wo bis in den Süden Niedersachsen über Nacht 20 bis 30 Zentimeter Schnee fallen werden. Weiter nach Osten sind die Niederschlagsmengen niedriger, aber auch bis nach Sachsen können in der Nacht zu Sonntag bereits 10 bis 20 cm Schnee fallen, in 12 Stunden. Im Bereich des Schneefallgebiets frischt der Wind zudem weiter auf und erreicht in Böen bis knapp 80 km/h, wodurch der Schnee eher waagerecht daher kommt und es enorme Schneeverwehungen gibt. Diese können in ungünstigen Lagen 1 bis 2 Meter erreichen. Schnienen und Straßen werden dadurch höchstwahrscheinlich unpassierbar sein. Es steht zu befürchten, das gerade die Bahn den kompletten Fernverkehr einstellen wird, da der Bereich des Unwetters einmal von West nach Ost über Deutschland reicht und damit alle Nord-Süd-Trassen unterbrochen sind.
Eine weitere Gefahr, die sich besonders in der westlichen Mitte abzeichnet, ist Eisregen bzw. gefrierender Regen. Davon betroffen ist besonders die Zone vom südlichen NRW bis nach Nordbayern. Hier regnet es obwohl die Lufttemperatur bereits deutlich im negativen Bereich ist. Die Niederschlagsmengen in diesem Bereich liegen bei 10 bis 15 Liter pro Quadratmeter, was in Eisanlagerung umgerechnet ca. 1 bis 2 Zentimeter entspricht. Dadurch wird nicht nur extreme Glätte ausgelöst, die Eisanlagerungen an allen Objekten sorgen für ein zusätzliches Gewicht, unter dem Bäume/Äste abbrechen, aber auch oberirdische Stromtrassen reißen können.
Am Sonntag breitet sich das Niederschlagsgebiet nur noch ganz langsam nach Nordosten aus, erreicht bis zum Abend dann aber auch Berlin und das mittlere Brandenburg, weiter im Westen knapp die Nordseeküste. Am Vormittag gibt es die kräftigsten Niederschläge weiterhin vom nördlichen NRW/südlichen Niedersachsen bis nach Südbrandenburg. Hier fallen dann rund 10 bis 20 Zentimeter Schnee. Vom Ruhrgebiet bis nach Nordbayern besteht zudem weiterhin die Gefahr von Eisregen und gefrierendem Regen wo nochmals knapp 1 cm "Neueis"-Anlagerung möglich ist. Nachmittags lassen die Niederschläge im Osten tendenziell etwas nach, hier fallen in Berlin-Brandenburg 1 bis 5, in Sachsen-Anhalt bis 10 Zentimeter Schnee. Weiter nach Westen gibt es in großen Teilen Niedersachsen und auch im Norden NRWs sowie in Nordhessen nochmals bis zu 15 Zentimeter. Der Bereich mit Eisregen löst sich am Nachmittag größtenteils auf, örtlich besteht die Gefahr aber weiter.
Fazit: Zwischen Nord-NRW/Süd-Niedersachsen (Emsland/Münsterland) bis nach Südbrandenburg/Sachsen summieren sich die Schneemengen auf 20 bis 40, lokal auch 50 Zentimeter. Der Wind wird es schwer machen, die wirklichen Schneehöhen zu messen, da alles was vom Himmel fällt stark bis extrem verweht wird. Vom südlichen NRW über Mittelhessen bis nach Nordbayern werden durch Eis- und gefrierenden Regen extreme Eisanlagerungen möglich. Damit gibt es in der breiten Mitte also extremste unwetterartige Zustände und es wird das komplette öffentliche Leben hier mehr oder weniger zum Erliegen kommen. Bleiben Sie bitte zu Hause, im Freien besteht - auch wenn es übertrieben klingt - Lebensgefahr!!!
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