Wetterrückblick: Wetter im Juni – Ein Wechselbad der Gefühle
Rückblickend zeigte sich der Juni 2001 von einer äußerst facettenreichen Seite. Laut den offiziellen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dominierten in diesem Zeitraum oft starke atmosphärische Kontraste das Geschehen über Deutschland. Die Wetterlage war geprägt von rasanten Wechseln, die sowohl die Landwirtschaft als auch die Bevölkerung immer wieder vor neue Herausforderungen stellten.
Temperaturen: Ein ständiges Auf und Ab
Mit einem Durchschnittswert von 14,3 °C positionierte sich der Juni in einem eher gemusterten Mittelfeld. Dieser Wert verschleiert jedoch die extremen kurzfristigen Schwankungen: Phasenweise kletterten die Temperaturen rasant nach oben, nur um wenige Tage später durch heranziehende Kaltfronten wieder scharf abgestraft zu werden. Es war ein klassisches Übergangswetter.
Feuchtebilanz: Starke lokale Diskrepanzen
Die Schleusen des Himmels schienen weit geöffnet: Gewaltige 94 Liter pro Quadratmeter prasselten im Mittel auf Deutschland nieder. Immer wieder zogen ausgedehnte Tiefdrucksysteme vom Atlantik herein und brachten langanhaltenden Landregen. Regional führten sintflutartige Starkniederschläge zu übertretenden Bächen und überfluteten Straßen.
Sonne pur oder grauer Himmel?
Mit insgesamt 183 Sonnenstunden lag die Ausbeute in einem recht gewöhnlichen Rahmen. Auf trübe, regnerische Tage folgten immer wieder Phasen mit strahlendem Sonnenschein, was für einen optisch sehr abwechslungsreichen Himmel sorgte.
Zusammenfassung:
Unterm Strich geht der Juni 2001 als ein extrem ereignisreicher, abwechslungsreicher Zeitraum in die Annalen des Deutschen Wetterdienstes ein. Die deutlichen Temperaturkontraste und die sehr ungleiche Verteilung der Regenmengen belegen einmal mehr, wie unberechenbar das mitteleuropäische Wetter sein kann.
- Kategorie: 2001
