Wetterrückblick: Der Mai im Rückblick – Klassisches Wetter mit Ausreißern
Rückblickend zeigte sich der Mai 2005 von einer äußerst facettenreichen Seite. Laut den offiziellen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dominierten in diesem Zeitraum oft starke atmosphärische Kontraste das Geschehen über Deutschland. Die Wetterlage war geprägt von rasanten Wechseln, die sowohl die Landwirtschaft als auch die Bevölkerung immer wieder vor neue Herausforderungen stellten.
Temperaturverlauf: Zwischen zwei Extremen
Das bundesweite Temperaturmittel von 12,8 °C beschreibt einen grundsoliden, typisch mitteleuropäischen Verlauf. Nach anfänglich verhaltenen Temperaturen konnte sich im letzten Drittel des Zeitraums meist eine deutlich stabilere, mildere Hochdruckphase durchsetzen, die die Durchschnittstemperatur noch einmal kräftig anhob.
Feuchtebilanz: Starke lokale Diskrepanzen
Ein extrem nasser Zeitraum! Die Messstationen verzeichneten satte 85 Liter Regen pro Quadratmeter. Die wolkenreiche, atlantisch geprägte Witterung ließ die Regenschirme kaum trocknen. Während die Natur die Feuchtigkeit dankend aufnahm, sorgte der beständige Regen bei Urlaubern und Ausflüglern eher für gedrückte Stimmung.
Sonne pur oder grauer Himmel?
Die Sonne gab ein echtes Gastspiel der Extraklasse: Mit grandiosen 210 Sonnenstunden durften sich sonnenhungrige Menschen über wolkenlose Tage am Stück freuen. Hochdruckgebiete sorgten für strahlend blauen Himmel und ideale Bedingungen für Solaranlagen.
Zusammenfassung:
Unterm Strich geht der Mai 2005 als ein extrem ereignisreicher, abwechslungsreicher Zeitraum in die Annalen des Deutschen Wetterdienstes ein. Die deutlichen Temperaturkontraste und die sehr ungleiche Verteilung der Regenmengen belegen einmal mehr, wie unberechenbar das mitteleuropäische Wetter sein kann.
- Kategorie: 2005
