Wetterrückblick: Ein März der Extreme – Überraschungen und Rekorde
Die Wetterbilanz für den März 2005 fällt nach Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) äußerst spannend aus. Es war ein Zeitraum, der mit seinen spezifischen Wetterkapriolen perfekt die klimatischen Verschiebungen unseres Jahrzehnts abbildet. Während einige Regionen unter bestimmten Extremen litten, genossen andere fast bilderbuchhaftes Wetter.
Wärmebilanz: Deutliche Ausschläge nach oben und unten
Die Thermometer verzeichneten im bundesweiten Mittel lediglich 3,6 °C. Diese relative Kühle war vor allem hartnäckigen Tiefdruckgebieten geschuldet, die immer wieder frische Meeresluft ins Landesinnere transportierten. Dennoch gab es im Verlauf des Zeitraums auch vereinzelte freundliche und milde Phasen, in denen die Temperaturen für einige Tage spürbar anstiegen, bevor der nächste Kaltlufteinbruch folgte.
Niederschlag: Regional sehr ungleich verteilt
Mit bundesweit 44 Litern pro Quadratmeter zeigte sich der Niederschlag relativ durchschnittlich. Allerdings fiel der Regen alles andere als gleichmäßig: Während es in der nördlichen Mitte zeitweise sehr nass war und Regenschirme zum Dauerbegleiter wurden, blieb es im Südosten weiterhin deutlich zu trocken.
Sonne pur oder grauer Himmel?
Trotz phasenweise grauer Tage kam die Sonne mit bundesweit 132 Stunden nicht zu kurz. Ein ständiger Wechsel aus dichten Quellwolken und freundlichen Aufheiterungen dominierte das optische Erscheinungsbild dieses Zeitraums.
Zusammenfassung:
Der März 2005 war ein Wetterabschnitt, der uns zunächst noch einmal Frösteln ließ, sich dann aber mit kräftigen Kapriolen zurückmeldete. Trotz teils ergiebiger Niederschläge im Norden bleibt das komplexe Wechselspiel aus Temperatur und Regen ein spannendes Zeugnis unserer Klimadynamik.
- Kategorie: 2005
