Wetterrückblick: Das Jahr 2007 – Eine klimatologische Bilanz
Das Jahr 2007 war ein klassischer Zeitraum der Gegensätze, der uns das gesamte Spektrum des Wetters präsentierte. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner Bilanz mitteilt, wurden in den vergangenen Wochen sowohl typische als auch außergewöhnliche Witterungsverläufe registriert. Er bildete damit einen markanten Abschnitt innerhalb dieses Jahres, der in den Archiven einen festen Platz einnehmen wird.
Wärmebilanz: Deutliche Ausschläge nach oben und unten
Mit einem Durchschnittswert von 9,9 °C positionierte sich der Gesamtjahr in einem eher gemusterten Mittelfeld. Dieser Wert verschleiert jedoch die extremen kurzfristigen Schwankungen: Phasenweise kletterten die Temperaturen rasant nach oben, nur um wenige Tage später durch heranziehende Kaltfronten wieder scharf abgestraft zu werden. Es war ein klassisches Übergangswetter.
Niederschlag: Regional sehr ungleich verteilt
Die Schleusen des Himmels schienen weit geöffnet: Gewaltige 970 Liter pro Quadratmeter prasselten im Mittel auf Deutschland nieder. Immer wieder zogen ausgedehnte Tiefdrucksysteme vom Atlantik herein und brachten langanhaltenden Landregen. Regional führten sintflutartige Starkniederschläge zu übertretenden Bächen und überfluteten Straßen.
Sonnenschein: Eine abwechslungsreiche Ausbeute
Trotz phasenweise grauer Tage kam die Sonne mit bundesweit 1.692 Stunden nicht zu kurz. Ein ständiger Wechsel aus dichten Quellwolken und freundlichen Aufheiterungen dominierte das optische Erscheinungsbild dieses Zeitraums.
Zusammenfassung:
Ein denkwürdiger Gesamtjahr 2007 verabschiedet sich. Die Mischung aus extremen Sonnenstunden in manchen Regionen und hartnäckigen Regenfällen in anderen zeigt das klassische Bild eines dynamischen Übergangs. Die exakten Zahlen bestätigen gefühltes Wetter und klimatologische Statistik gleichermaßen.
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