Wetterrückblick: Ein August der Extreme – Überraschungen und Rekorde
Die Wetterbilanz für den August 2007 fällt nach Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) äußerst spannend aus. Es war ein Zeitraum, der mit seinen spezifischen Wetterkapriolen perfekt die klimatischen Verschiebungen unseres Jahrzehnts abbildet. Während einige Regionen unter bestimmten Extremen litten, genossen andere fast bilderbuchhaftes Wetter.
Wärmebilanz: Deutliche Ausschläge nach oben und unten
Mit einer enormen Durchschnittstemperatur von 16,9 °C reiht sich dieser August in die Liste der wärmeren Zeiträume ein. Angetrieben von stabilen Hochdrucksystemen und dem Einströmen subtropischer Luftmassen schwitzte Deutschland phasenweise extrem. Lokal kletterten die Temperaturen auf hochsommerliche Spitzenwerte, die eher an den Mittelmeerraum als an Deutschland erinnerten.
Feuchtebilanz: Starke lokale Diskrepanzen
Ein extrem nasser Zeitraum! Die Messstationen verzeichneten satte 95 Liter Regen pro Quadratmeter. Die wolkenreiche, atlantisch geprägte Witterung ließ die Regenschirme kaum trocknen. Während die Natur die Feuchtigkeit dankend aufnahm, sorgte der beständige Regen bei Urlaubern und Ausflüglern eher für gedrückte Stimmung.
Sonnenschein: Eine abwechslungsreiche Ausbeute
Mit insgesamt 198 Sonnenstunden lag die Ausbeute in einem recht gewöhnlichen Rahmen. Auf trübe, regnerische Tage folgten immer wieder Phasen mit strahlendem Sonnenschein, was für einen optisch sehr abwechslungsreichen Himmel sorgte.
Zusammenfassung:
Unterm Strich geht der August 2007 als ein extrem ereignisreicher, abwechslungsreicher Zeitraum in die Annalen des Deutschen Wetterdienstes ein. Die deutlichen Temperaturkontraste und die sehr ungleiche Verteilung der Regenmengen belegen einmal mehr, wie unberechenbar das mitteleuropäische Wetter sein kann.
- Kategorie: 2007
