Wetterrückblick: Wetter im Dezember – Ein Wechselbad der Gefühle
Der Dezember 2007 war ein klassischer Zeitraum der Gegensätze, der uns das gesamte Spektrum des Wetters präsentierte. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner Bilanz mitteilt, wurden in den vergangenen Wochen sowohl typische als auch außergewöhnliche Witterungsverläufe registriert. Er bildete damit einen markanten Abschnitt innerhalb dieses Jahres, der in den Archiven einen festen Platz einnehmen wird.
Temperaturverlauf: Zwischen zwei Extremen
Mit einer Durchschnittstemperatur von 1,6 °C war der Dezember eher auf der kühleren Seite angesiedelt. Der Temperaturverlauf glich jedoch phasenweise einer Achterbahnfahrt: Immer wieder zogen kühle Luftmassen polaren Ursprungs über Mitteleuropa und drückten das Quecksilber spürbar nach unten. Besonders in sternenklaren Nächten gab es regional teils empfindliche Fröste, die an winterliche Verhältnisse erinnerten.
Regenmengen: Von Dürre bis hin zu Fluten
Mit bundesweit 63 Litern pro Quadratmeter zeigte sich der Niederschlag relativ durchschnittlich. Allerdings fiel der Regen alles andere als gleichmäßig: Während es in der nördlichen Mitte zeitweise sehr nass war und Regenschirme zum Dauerbegleiter wurden, blieb es im Südosten weiterhin deutlich zu trocken.
Sonnenschein: Eine abwechslungsreiche Ausbeute
Die Sonne machte sich extrem rar. Mit äußerst bescheidenen 46 Sonnenstunden blieb der Himmel meist von einer dichten, hartnäckigen Wolkendecke verhangen. Dieses anhaltende Dauergrau drückte vielen Menschen spürbar aufs Gemüt.
Zusammenfassung:
Unterm Strich geht der Dezember 2007 als ein extrem ereignisreicher, abwechslungsreicher Zeitraum in die Annalen des Deutschen Wetterdienstes ein. Die deutlichen Temperaturkontraste und die sehr ungleiche Verteilung der Regenmengen belegen einmal mehr, wie unberechenbar das mitteleuropäische Wetter sein kann.
- Kategorie: 2007
