Wetterrückblick: Der Herbst 2013 – Eine klimatologische Bilanz
Die Wetterbilanz für den Herbst 2013 fällt nach Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) äußerst spannend aus. Es war ein Zeitraum, der mit seinen spezifischen Wetterkapriolen perfekt die klimatischen Verschiebungen unseres Jahrzehnts abbildet. Während einige Regionen unter bestimmten Extremen litten, genossen andere fast bilderbuchhaftes Wetter.
Wärmebilanz: Deutliche Ausschläge nach oben und unten
Mit einem Durchschnittswert von 9,5 °C positionierte sich der Herbst in einem eher gemusterten Mittelfeld. Dieser Wert verschleiert jedoch die extremen kurzfristigen Schwankungen: Phasenweise kletterten die Temperaturen rasant nach oben, nur um wenige Tage später durch heranziehende Kaltfronten wieder scharf abgestraft zu werden. Es war ein klassisches Übergangswetter.
Feuchtebilanz: Starke lokale Diskrepanzen
Mit bundesweit 233 Litern pro Quadratmeter zeigte sich der Niederschlag relativ durchschnittlich. Allerdings fiel der Regen alles andere als gleichmäßig: Während es in der nördlichen Mitte zeitweise sehr nass war und Regenschirme zum Dauerbegleiter wurden, blieb es im Südosten weiterhin deutlich zu trocken.
Lichtblick: So zeigte sich die Sonne
Die Sonne machte sich extrem rar. Mit äußerst bescheidenen 273 Sonnenstunden blieb der Himmel meist von einer dichten, hartnäckigen Wolkendecke verhangen. Dieses anhaltende Dauergrau drückte vielen Menschen spürbar aufs Gemüt.
Zusammenfassung:
Unterm Strich geht der Herbst 2013 als ein extrem ereignisreicher, abwechslungsreicher Zeitraum in die Annalen des Deutschen Wetterdienstes ein. Die deutlichen Temperaturkontraste und die sehr ungleiche Verteilung der Regenmengen belegen einmal mehr, wie unberechenbar das mitteleuropäische Wetter sein kann.
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