Wetterrückblick: Der Sommer 2013 – Eine klimatologische Bilanz
Rückblickend zeigte sich Die Jahreszeit Sommer 2013 von einer äußerst facettenreichen Seite. Laut den offiziellen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dominierten in diesem Zeitraum oft starke atmosphärische Kontraste das Geschehen über Deutschland. Die Wetterlage war geprägt von rasanten Wechseln, die sowohl die Landwirtschaft als auch die Bevölkerung immer wieder vor neue Herausforderungen stellten.
Wärmebilanz: Deutliche Ausschläge nach oben und unten
Mit einer enormen Durchschnittstemperatur von 17,7 °C reiht sich dieser Sommer in die Liste der wärmeren Zeiträume ein. Angetrieben von stabilen Hochdrucksystemen und dem Einströmen subtropischer Luftmassen schwitzte Deutschland phasenweise extrem. Lokal kletterten die Temperaturen auf hochsommerliche Spitzenwerte, die eher an den Mittelmeerraum als an Deutschland erinnerten.
Niederschlag: Regional sehr ungleich verteilt
Mit bundesweit 187 Litern pro Quadratmeter zeigte sich der Niederschlag relativ durchschnittlich. Allerdings fiel der Regen alles andere als gleichmäßig: Während es in der nördlichen Mitte zeitweise sehr nass war und Regenschirme zum Dauerbegleiter wurden, blieb es im Südosten weiterhin deutlich zu trocken.
Sonne pur oder grauer Himmel?
Trotz einiger kühler Nächte zeigte sich die Sonne fast überall in Deutschland außergewöhnlich ausdauernd. Mit beeindruckenden 725 Sonnenstunden bleibt dieser Zeitraum als ein äußerst lichtdurchfluteter und freundlicher Abschnitt im Gedächtnis der Meteorologen.
Zusammenfassung:
Unterm Strich geht der Sommer 2013 als ein extrem ereignisreicher, abwechslungsreicher Zeitraum in die Annalen des Deutschen Wetterdienstes ein. Die deutlichen Temperaturkontraste und die sehr ungleiche Verteilung der Regenmengen belegen einmal mehr, wie unberechenbar das mitteleuropäische Wetter sein kann.
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