Wetterrückblick: Ein Dezember der Gegensätze – Spannend bis zum Schluss

Rückblickend zeigte sich der Dezember 2016 von einer äußerst facettenreichen Seite. Laut den offiziellen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dominierten in diesem Zeitraum oft starke atmosphärische Kontraste das Geschehen über Deutschland. Die Wetterlage war geprägt von rasanten Wechseln, die sowohl die Landwirtschaft als auch die Bevölkerung immer wieder vor neue Herausforderungen stellten.

Wärmebilanz: Deutliche Ausschläge nach oben und unten

Mit einer Durchschnittstemperatur von 2,2 °C war der Dezember eher auf der kühleren Seite angesiedelt. Der Temperaturverlauf glich jedoch phasenweise einer Achterbahnfahrt: Immer wieder zogen kühle Luftmassen polaren Ursprungs über Mitteleuropa und drückten das Quecksilber spürbar nach unten. Besonders in sternenklaren Nächten gab es regional teils empfindliche Fröste, die an winterliche Verhältnisse erinnerten.

Regenmengen: Von Dürre bis hin zu Fluten

Ein immenses Niederschlagsdefizit prägte das Bild: Es fielen lediglich 27 Liter Regen pro Quadratmeter. Die anhaltende Dürrephase sorgte für sinkende Flusspegel und eine deutlich erhöhte Waldbrandgefahr. Erst gegen Ende des Zeitraums brachten vereinzelte, aber teils heftige lokale Gewitter etwas Linderung, ohne jedoch das massive Defizit ausgleichen zu können.

Sonne pur oder grauer Himmel?

Die Sonne machte sich extrem rar. Mit äußerst bescheidenen 65 Sonnenstunden blieb der Himmel meist von einer dichten, hartnäckigen Wolkendecke verhangen. Dieses anhaltende Dauergrau drückte vielen Menschen spürbar aufs Gemüt.

Zusammenfassung:

Unterm Strich geht der Dezember 2016 als ein extrem ereignisreicher, abwechslungsreicher Zeitraum in die Annalen des Deutschen Wetterdienstes ein. Die deutlichen Temperaturkontraste und die sehr ungleiche Verteilung der Regenmengen belegen einmal mehr, wie unberechenbar das mitteleuropäische Wetter sein kann.