Wetterrückblick: Ein November der Gegensätze – Spannend bis zum Schluss

Der November 2016 war ein klassischer Zeitraum der Gegensätze, der uns das gesamte Spektrum des Wetters präsentierte. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner Bilanz mitteilt, wurden in den vergangenen Wochen sowohl typische als auch außergewöhnliche Witterungsverläufe registriert. Er bildete damit einen markanten Abschnitt innerhalb dieses Jahres, der in den Archiven einen festen Platz einnehmen wird.

Temperaturen: Ein ständiges Auf und Ab

Die Thermometer verzeichneten im bundesweiten Mittel lediglich 3,8 °C. Diese relative Kühle war vor allem hartnäckigen Tiefdruckgebieten geschuldet, die immer wieder frische Meeresluft ins Landesinnere transportierten. Dennoch gab es im Verlauf des Zeitraums auch vereinzelte freundliche und milde Phasen, in denen die Temperaturen für einige Tage spürbar anstiegen, bevor der nächste Kaltlufteinbruch folgte.

Regenmengen: Von Dürre bis hin zu Fluten

Die Regenmengen waren mit insgesamt 57 Litern pro Quadratmeter weitgehend moderat, fielen aber räumlich extrem unterschiedlich aus. Während einige Regionen unter scharf abgegrenzten Starkregenzellen fast ertranken, gingen benachbarte Landkreise oft komplett leer aus. Dieses Flickenteppich-Muster ist typisch für von Schauern durchsetzte Wetterlagen.

Sonne pur oder grauer Himmel?

Die Sonne machte sich extrem rar. Mit äußerst bescheidenen 60 Sonnenstunden blieb der Himmel meist von einer dichten, hartnäckigen Wolkendecke verhangen. Dieses anhaltende Dauergrau drückte vielen Menschen spürbar aufs Gemüt.

Zusammenfassung:

Der November 2016 war ein Wetterabschnitt, der uns zunächst noch einmal Frösteln ließ, sich dann aber mit kräftigen Kapriolen zurückmeldete. Trotz teils ergiebiger Niederschläge im Norden bleibt das komplexe Wechselspiel aus Temperatur und Regen ein spannendes Zeugnis unserer Klimadynamik.