Wetterrückblick: Ein August der Gegensätze – Spannend bis zum Schluss
Der August 2017 war ein klassischer Zeitraum der Gegensätze, der uns das gesamte Spektrum des Wetters präsentierte. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner Bilanz mitteilt, wurden in den vergangenen Wochen sowohl typische als auch außergewöhnliche Witterungsverläufe registriert. Er bildete damit einen markanten Abschnitt innerhalb dieses Jahres, der in den Archiven einen festen Platz einnehmen wird.
Temperaturen: Ein ständiges Auf und Ab
Mit einer enormen Durchschnittstemperatur von 17,9 °C reiht sich dieser August in die Liste der wärmeren Zeiträume ein. Angetrieben von stabilen Hochdrucksystemen und dem Einströmen subtropischer Luftmassen schwitzte Deutschland phasenweise extrem. Lokal kletterten die Temperaturen auf hochsommerliche Spitzenwerte, die eher an den Mittelmeerraum als an Deutschland erinnerten.
Feuchtebilanz: Starke lokale Diskrepanzen
Die Schleusen des Himmels schienen weit geöffnet: Gewaltige 86 Liter pro Quadratmeter prasselten im Mittel auf Deutschland nieder. Immer wieder zogen ausgedehnte Tiefdrucksysteme vom Atlantik herein und brachten langanhaltenden Landregen. Regional führten sintflutartige Starkniederschläge zu übertretenden Bächen und überfluteten Straßen.
Lichtblick: So zeigte sich die Sonne
Die Sonne gab ein echtes Gastspiel der Extraklasse: Mit grandiosen 207 Sonnenstunden durften sich sonnenhungrige Menschen über wolkenlose Tage am Stück freuen. Hochdruckgebiete sorgten für strahlend blauen Himmel und ideale Bedingungen für Solaranlagen.
Zusammenfassung:
Der August 2017 war ein Wetterabschnitt, der uns zunächst noch einmal Frösteln ließ, sich dann aber mit kräftigen Kapriolen zurückmeldete. Trotz teils ergiebiger Niederschläge im Norden bleibt das komplexe Wechselspiel aus Temperatur und Regen ein spannendes Zeugnis unserer Klimadynamik.
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