Wetterrückblick: Der Oktober im Rückblick – Klassisches Wetter mit Ausreißern

Der Oktober 2017 war ein klassischer Zeitraum der Gegensätze, der uns das gesamte Spektrum des Wetters präsentierte. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner Bilanz mitteilt, wurden in den vergangenen Wochen sowohl typische als auch außergewöhnliche Witterungsverläufe registriert. Er bildete damit einen markanten Abschnitt innerhalb dieses Jahres, der in den Archiven einen festen Platz einnehmen wird.

Wärmebilanz: Deutliche Ausschläge nach oben und unten

Das bundesweite Temperaturmittel von 11,1 °C beschreibt einen grundsoliden, typisch mitteleuropäischen Verlauf. Nach anfänglich verhaltenen Temperaturen konnte sich im letzten Drittel des Zeitraums meist eine deutlich stabilere, mildere Hochdruckphase durchsetzen, die die Durchschnittstemperatur noch einmal kräftig anhob.

Regenmengen: Von Dürre bis hin zu Fluten

Mit bundesweit 77 Litern pro Quadratmeter zeigte sich der Niederschlag relativ durchschnittlich. Allerdings fiel der Regen alles andere als gleichmäßig: Während es in der nördlichen Mitte zeitweise sehr nass war und Regenschirme zum Dauerbegleiter wurden, blieb es im Südosten weiterhin deutlich zu trocken.

Sonne pur oder grauer Himmel?

Ein wahrhaft trüber Zeitraum: Die Sonnenscheindauer summierte sich auf magere 97 Stunden. Ausgedehnte Hochnebel- und Stratuswolkenfelder blockierten das Sonnenlicht fast systematisch. Lediglich auf den höchsten Berggipfeln durfte man sich zeitweise über strahlend blauen Himmel oberhalb der Inversion freuen.

Zusammenfassung:

Der Oktober 2017 war ein Wetterabschnitt, der uns zunächst noch einmal Frösteln ließ, sich dann aber mit kräftigen Kapriolen zurückmeldete. Trotz teils ergiebiger Niederschläge im Norden bleibt das komplexe Wechselspiel aus Temperatur und Regen ein spannendes Zeugnis unserer Klimadynamik.