Wetterrückblick: Der Februar im Rückblick – Klassisches Wetter mit Ausreißern
Die Wetterbilanz für den Februar 2018 fällt nach Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) äußerst spannend aus. Es war ein Zeitraum, der mit seinen spezifischen Wetterkapriolen perfekt die klimatischen Verschiebungen unseres Jahrzehnts abbildet. Während einige Regionen unter bestimmten Extremen litten, genossen andere fast bilderbuchhaftes Wetter.
Wärmebilanz: Deutliche Ausschläge nach oben und unten
Mit einer Durchschnittstemperatur von -1,9 °C war der Februar eher auf der kühleren Seite angesiedelt. Der Temperaturverlauf glich jedoch phasenweise einer Achterbahnfahrt: Immer wieder zogen kühle Luftmassen polaren Ursprungs über Mitteleuropa und drückten das Quecksilber spürbar nach unten. Besonders in sternenklaren Nächten gab es regional teils empfindliche Fröste, die an winterliche Verhältnisse erinnerten.
Niederschlag: Regional sehr ungleich verteilt
Ein immenses Niederschlagsdefizit prägte das Bild: Es fielen lediglich 18 Liter Regen pro Quadratmeter. Die anhaltende Dürrephase sorgte für sinkende Flusspegel und eine deutlich erhöhte Waldbrandgefahr. Erst gegen Ende des Zeitraums brachten vereinzelte, aber teils heftige lokale Gewitter etwas Linderung, ohne jedoch das massive Defizit ausgleichen zu können.
Sonne pur oder grauer Himmel?
Mit insgesamt 114 Sonnenstunden lag die Ausbeute in einem recht gewöhnlichen Rahmen. Auf trübe, regnerische Tage folgten immer wieder Phasen mit strahlendem Sonnenschein, was für einen optisch sehr abwechslungsreichen Himmel sorgte.
Zusammenfassung:
Ein denkwürdiger Februar 2018 verabschiedet sich. Die Mischung aus extremen Sonnenstunden in manchen Regionen und hartnäckigen Regenfällen in anderen zeigt das klassische Bild eines dynamischen Übergangs. Die exakten Zahlen bestätigen gefühltes Wetter und klimatologische Statistik gleichermaßen.
- Kategorie: 2018
