Wetterrückblick: Der Frühling 2018 – Eine klimatologische Bilanz
Rückblickend zeigte sich Die Jahreszeit Frühling 2018 von einer äußerst facettenreichen Seite. Laut den offiziellen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dominierten in diesem Zeitraum oft starke atmosphärische Kontraste das Geschehen über Deutschland. Die Wetterlage war geprägt von rasanten Wechseln, die sowohl die Landwirtschaft als auch die Bevölkerung immer wieder vor neue Herausforderungen stellten.
Wärmebilanz: Deutliche Ausschläge nach oben und unten
Das bundesweite Temperaturmittel von 10,2 °C beschreibt einen grundsoliden, typisch mitteleuropäischen Verlauf. Nach anfänglich verhaltenen Temperaturen konnte sich im letzten Drittel des Zeitraums meist eine deutlich stabilere, mildere Hochdruckphase durchsetzen, die die Durchschnittstemperatur noch einmal kräftig anhob.
Regenmengen: Von Dürre bis hin zu Fluten
Die Regenmengen waren mit insgesamt 141 Litern pro Quadratmeter weitgehend moderat, fielen aber räumlich extrem unterschiedlich aus. Während einige Regionen unter scharf abgegrenzten Starkregenzellen fast ertranken, gingen benachbarte Landkreise oft komplett leer aus. Dieses Flickenteppich-Muster ist typisch für von Schauern durchsetzte Wetterlagen.
Sonnenschein: Eine abwechslungsreiche Ausbeute
Trotz einiger kühler Nächte zeigte sich die Sonne fast überall in Deutschland außergewöhnlich ausdauernd. Mit beeindruckenden 626 Sonnenstunden bleibt dieser Zeitraum als ein äußerst lichtdurchfluteter und freundlicher Abschnitt im Gedächtnis der Meteorologen.
Zusammenfassung:
Unterm Strich geht der Frühling 2018 als ein extrem ereignisreicher, abwechslungsreicher Zeitraum in die Annalen des Deutschen Wetterdienstes ein. Die deutlichen Temperaturkontraste und die sehr ungleiche Verteilung der Regenmengen belegen einmal mehr, wie unberechenbar das mitteleuropäische Wetter sein kann.
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