Wetterrückblick: Ein Februar der Extreme – Überraschungen und Rekorde

Rückblickend zeigte sich der Februar 2019 von einer äußerst facettenreichen Seite. Laut den offiziellen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dominierten in diesem Zeitraum oft starke atmosphärische Kontraste das Geschehen über Deutschland. Die Wetterlage war geprägt von rasanten Wechseln, die sowohl die Landwirtschaft als auch die Bevölkerung immer wieder vor neue Herausforderungen stellten.

Wärmebilanz: Deutliche Ausschläge nach oben und unten

Die Thermometer verzeichneten im bundesweiten Mittel lediglich 4,0 °C. Diese relative Kühle war vor allem hartnäckigen Tiefdruckgebieten geschuldet, die immer wieder frische Meeresluft ins Landesinnere transportierten. Dennoch gab es im Verlauf des Zeitraums auch vereinzelte freundliche und milde Phasen, in denen die Temperaturen für einige Tage spürbar anstiegen, bevor der nächste Kaltlufteinbruch folgte.

Feuchtebilanz: Starke lokale Diskrepanzen

In Sachen Niederschlag herrschte bittere Armut. Mit insgesamt nur 30 Litern pro Quadratmeter vertrockneten die Böden zusehends. Diese extreme Trockenheit wurde durch blockierende Hochdruckgebiete verursacht, die sämtliche atlantischen Regenfronten von Deutschland fernhielten. Landwirte und Förster schlugen angesichts der staubigen Böden vielerorts Alarm.

Sonne pur oder grauer Himmel?

Trotz phasenweise grauer Tage kam die Sonne mit bundesweit 129 Stunden nicht zu kurz. Ein ständiger Wechsel aus dichten Quellwolken und freundlichen Aufheiterungen dominierte das optische Erscheinungsbild dieses Zeitraums.

Zusammenfassung:

Ein denkwürdiger Februar 2019 verabschiedet sich. Die Mischung aus extremen Sonnenstunden in manchen Regionen und hartnäckigen Regenfällen in anderen zeigt das klassische Bild eines dynamischen Übergangs. Die exakten Zahlen bestätigen gefühltes Wetter und klimatologische Statistik gleichermaßen.