Wetterrückblick: Ein Januar der Extreme – Überraschungen und Rekorde
Die Wetterbilanz für den Januar 2021 fällt nach Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) äußerst spannend aus. Es war ein Zeitraum, der mit seinen spezifischen Wetterkapriolen perfekt die klimatischen Verschiebungen unseres Jahrzehnts abbildet. Während einige Regionen unter bestimmten Extremen litten, genossen andere fast bilderbuchhaftes Wetter.
Temperaturverlauf: Zwischen zwei Extremen
Die Thermometer verzeichneten im bundesweiten Mittel lediglich 0,6 °C. Diese relative Kühle war vor allem hartnäckigen Tiefdruckgebieten geschuldet, die immer wieder frische Meeresluft ins Landesinnere transportierten. Dennoch gab es im Verlauf des Zeitraums auch vereinzelte freundliche und milde Phasen, in denen die Temperaturen für einige Tage spürbar anstiegen, bevor der nächste Kaltlufteinbruch folgte.
Niederschlag: Regional sehr ungleich verteilt
Die Schleusen des Himmels schienen weit geöffnet: Gewaltige 80 Liter pro Quadratmeter prasselten im Mittel auf Deutschland nieder. Immer wieder zogen ausgedehnte Tiefdrucksysteme vom Atlantik herein und brachten langanhaltenden Landregen. Regional führten sintflutartige Starkniederschläge zu übertretenden Bächen und überfluteten Straßen.
Sonne pur oder grauer Himmel?
Die Sonne machte sich extrem rar. Mit äußerst bescheidenen 30 Sonnenstunden blieb der Himmel meist von einer dichten, hartnäckigen Wolkendecke verhangen. Dieses anhaltende Dauergrau drückte vielen Menschen spürbar aufs Gemüt.
Zusammenfassung:
Unterm Strich geht der Januar 2021 als ein extrem ereignisreicher, abwechslungsreicher Zeitraum in die Annalen des Deutschen Wetterdienstes ein. Die deutlichen Temperaturkontraste und die sehr ungleiche Verteilung der Regenmengen belegen einmal mehr, wie unberechenbar das mitteleuropäische Wetter sein kann.
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