Wetterrückblick: Der Sommer 2021 – Eine klimatologische Bilanz

Die Jahreszeit Sommer 2021 war ein klassischer Zeitraum der Gegensätze, der uns das gesamte Spektrum des Wetters präsentierte. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner Bilanz mitteilt, wurden in den vergangenen Wochen sowohl typische als auch außergewöhnliche Witterungsverläufe registriert. Er bildete damit einen markanten Abschnitt innerhalb dieses Jahres, der in den Archiven einen festen Platz einnehmen wird.

Wärmebilanz: Deutliche Ausschläge nach oben und unten

Hitze und Schwüle dominierten das Bild: Ein mittlerer Temperaturwert von 17,9 °C belegt die außergewöhnliche Wärme. Das letzte Drittel drehte den Spieß komplett um und brachte Deutschland massive Hitzeperioden. Die anhaltende Wärme sorgte nicht nur für volle Freibäder, sondern stellte auch die Natur vor enorme klimatische Stresstests.

Regenmengen: Von Dürre bis hin zu Fluten

Ein extrem nasser Zeitraum! Die Messstationen verzeichneten satte 305 Liter Regen pro Quadratmeter. Die wolkenreiche, atlantisch geprägte Witterung ließ die Regenschirme kaum trocknen. Während die Natur die Feuchtigkeit dankend aufnahm, sorgte der beständige Regen bei Urlaubern und Ausflüglern eher für gedrückte Stimmung.

Sonnenschein: Eine abwechslungsreiche Ausbeute

Trotz einiger kühler Nächte zeigte sich die Sonne fast überall in Deutschland außergewöhnlich ausdauernd. Mit beeindruckenden 613 Sonnenstunden bleibt dieser Zeitraum als ein äußerst lichtdurchfluteter und freundlicher Abschnitt im Gedächtnis der Meteorologen.

Zusammenfassung:

Unterm Strich geht der Sommer 2021 als ein extrem ereignisreicher, abwechslungsreicher Zeitraum in die Annalen des Deutschen Wetterdienstes ein. Die deutlichen Temperaturkontraste und die sehr ungleiche Verteilung der Regenmengen belegen einmal mehr, wie unberechenbar das mitteleuropäische Wetter sein kann.