2026
Die klimatischen Rückblicke für die Monate und Jahreszeiten für 2026!
Die klimatischen Rückblicke für die Monate und Jahreszeiten für 2026!
Wetterrückblick: Von fröstelnden Eisheiligen zum glühenden Hochsommer-Vorspiel
Der Mai 2026 entpuppte sich als ein klassischer Monat der klimatischen Extreme und Gegensätze. Während sich die Natur zunächst noch zaghaft an kühlere Temperaturen tastete und die Eisheiligen ihrem legendären Ruf mit spürbarem Frost alle Ehre machten, entfesselte der Monat auf der Zielgeraden eine brachiale Hitzewelle, die das Land flächendeckend in hochsommerliche Verhältnisse stürzte.
Begleitet wurde diese rasante Temperatur-Achterbahnfahrt von einer leicht unterdurchschnittlichen, aber regional extrem unterschiedlich verteilten Niederschlagsbilanz. Einigkeit herrschte hingegen am Himmel: Die Sonne lachte nahezu flächendeckend weitaus häufiger und intensiver auf uns herab, als es für diesen Wonnemonat üblich ist.
Wetterrückblick: Ein April der Extreme – Viel Sonne, aber viel zu trocken
Der April 2026 zeigte sich in Deutschland von einer äußerst sonnigen und extrem trockenen Seite. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner aktuellen Monatsbilanz mitteilt, bescherte uns der Monat ungewöhnlich viel Sonnenschein und milde Tage, wurde jedoch nachts von frischen Temperaturen und frostigen Phasen begleitet.
Wetterrückblick: Frühlingserwachen im Hochdruckrausch mit spätwinterlichem Dämpfer
Der März 2026 legte einen fulminanten Start hin und präsentierte sich über weite Strecken wie aus dem Bilderbuch. Unter der stetigen Regie einer regelrechten Armada an Hochdruckgebieten – namentlich Iackl, Jannis, Konrad, Max und Norbert – erlebte Deutschland einen außergewöhnlich sonnigen, extrem trockenen und überaus milden ersten Frühlingsmonat.
Erst auf den letzten Metern ging dem Frühlingswetter die Puste aus. Winde aus nordwestlicher Richtung brachten kalte Luftmassen ins Land und sorgten dafür, dass der März mit einem eisigen, spätwinterlichen Gruß endete, der den vorangegangenen Wärmerekorden einen scharfen Kontrast entgegensetzte.
Wetterrückblick: Ein trüber Februar mit nassem Hochwasser-Drama und Frühlingserwachen
Der Februar 2026 zeigte sich insgesamt von einer sehr milden, teils vorfrühlingshaften Seite und bereitete dem eigentlichen Winter frühzeitig ein Ende. Lediglich der hohe Norden und Nordosten konnten sich bis weit in den Monat hinein gegen die anströmende milde Luft wehren, ehe auch dort eine landesweite, kräftige Milderung Einzug hielt und das Februarende klimatologisch eher wie die zweite Aprilhälfte wirken ließ.
Der verfrühte Frühling brachte jedoch nicht nur milde Luft, sondern auch gewaltige Wassermassen mit sich. Im Gebietsdurchschnitt fiel signifikant mehr Niederschlag als üblich, was in Kombination mit dem schmelzenden Schnee regional zu kritischen Hochwasserlagen führte. Gleichzeitig versteckte sich die Sonne im Dauergrau und machte sich vielerorts extrem rar.
Wetterrückblick: Ein Januar voller Kontraste zwischen Winterzauber und Frühlingshauch
Der Januar 2026 zeigte sich in Deutschland von seiner abwechslungsreichsten Seite. Während der Nordwesten Deutschlands mit einer Rekordzahl an Schneedeckentagen den schneereichsten Januar seit 2010 erlebte, blieb der Monat insgesamt erstaunlich niederschlagsarm.
